Wohl jeder hat schon von Omega-3-Fettsäuren gehört. Diese besonderen Fettsäuren sind für viele Funktionen des Körpers lebensnotwendig. Besonders positiv wirken sich diese Fettsäuren auf das Herz-/Kreislaufsystem und auf Entzündungen aus. Weniger bekannt ist allerdings, dass bestimmte Milchprodukte besonders reich an Omega-3-Fettsäuren sind.

Omega-3-Fettsäuren haben zahlreiche Aufgaben in unserem Organismus. Sie stärken das körpereigene Abwehrsystem, unterstützen einen gesunden Stoffwechsel, schützen vor Infektionen und Entzündungen oder produzieren Hormone. Deshalb ist es so wichtig, dem Körper diese essentiellen Fette zuzuführen, damit unser Organismus reibungslos funktioniert.

Hochwertige Milchprodukte und Öle
Die gute Nachricht zuerst: Die essentiellen Fette können über die tägliche Nahrung aufgenommen werden. Wir brauchen also keine Pillen oder exotische Lebensmittel, um den täglichen Bedarf an Omega-3-Fettsäuren zu decken. Es reicht vollkommen, täglich Milchprodukte und hochwertige Öle zu sich zu nehmen, um den Bedarf zu decken. Wichtig ist dabei, dass die Milchprodukte von Tieren stammen, die wiederkäuergerecht gefüttert werden.

Ein Test zeigte Erstaunliches
Vor zehn Jahren kam Feneberg zum ersten Mal auf die Idee, die regional erzeugten VonHier-Milchprodukte auf Omega-3-Fettsäuren testen zu lassen. Das Ergebnis überraschte: Die VonHier-Milchprodukte enthielten doppelt bis 2,5-fach so viele Omega-3-Fettsäuren wie konventionell erzeugte Milchprodukte. Aber woran liegt das?

Die Lösung liegt im Futter
Die Natürlichkeit des Futters wirkt sich positiv
auf die Qualität der Milch aus. Denn was die Kuh frisst landet automatisch auch in ihrer Milch. Eine wiederkäuergerechte Fütterung mit viel Heu, ein ausgiebiger Weidegang und der Verzicht auf energiereiches Leistungsfutter, wie zum Beispiel Getreide oder Mais, wirken sich positiv auf die Fettzusammensetzung der Milch aus.

Muss es Milch sein?
Natürlich finden sich diese hohen Mengen an Omega-3-Fettsäuren nicht nur in der Milch, sondern auch in Speisequark, Joghurt, Butter, Käse und anderen Milchprodukten die aus Heumilch hergestellt werden. Zudem muss es nicht Kuhmilch sein: Heumilch von Schafen und Ziegen ist ebenso sehr reich an Omega-3-Fettsäuren.

 

Neben dem hohen Omega-3-Anteil in der Milch, spricht noch ein weiteres Argument für die Fütterung mit Heu. Heumilchwirtschaft fördert den Artenreichtum auf den Wiesen. Weil das Gras nach und nach getrocknet wird, mähen die Landwirte nicht die gesamten Flächen auf einmal. Dadurch bekommen die Tiere viele verschiedene Gräser und Kräuter zu fressen. Dies wirkt sich auf den Geschmack und die Zusammensetzung der Heumilch positiv aus. Somit steht die Heumilch für: naturnahe Wirtschaftsweise, Artenvielfalt und überwiegend betriebseigenes Futter.