Kleine Warenkunde

Woran erkennt man ein frisches Ei? Warum sind Nüsse gesund? Wie ernähre ich mich vegan? Wodurch unterscheiden sich Getreidesorten? – die kleine Warenkunde informiert Sie kurz und bündig über verschiedenste Lebensmittel, damit Sie immer den Überblick behalten.

Winterliche Gewürze

Kleine Wundermittel mit großer Wirkung: Gewürze haben viele positive Auswirkungen auf unsere Gesundheit, sei es körperlicher oder seelischer Natur. So stärken manche von ihnen unser Immunsystem, verbrennen Fett oder sorgen für gute Laune. Selbst Erkältungen können Gewürze lindern und sind damit nützliche Helferlein für die kalte Jahreszeit.

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Jetzt geht es um die Wurst

Was macht  eigentlich eine Lyoner-Wurst aus, warum heißt der Leberkäs Leberkäs und was hat der griechische Dichter Homer mit der Wurst zu tun? Unsere Warenkunde liefert Antworten auf all diese Fragen.

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Wertvolle Fette in Milchprodukten

Wohl jeder hat schon von Omega-3-Fettsäuren gehört. Diese besonderen Fettsäuren sind für viele Funktionen des Körpers lebensnotwendig. Besonders positiv wirken sich diese Fettsäuren auf das Herz-/Kreislaufsystem und auf Entzündungen aus. Weniger bekannt ist allerdings, dass bestimmte Milchprodukte besonders reich an Omega-3-Fettsäuren sind.

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Brot

Seit über 10.000 Jahren kennen die Menschen das Brot. Es gehört heute weltweit zu den Grund­nahrungsmitteln und ist doch immer wieder Anders. Weiterlesen

Pasta – mehr als „nur Teig“

Wer hat sie erfunden?
Bei dieser Frage scheiden sich die italienischen und chinesischen Geister – denn beide Völker wollen die Pasta erfunden haben. Wer es nun wirklich war, lässt sich nicht vollständig nachweisen. Die ältesten Nudelfunde wurden bei Ausgrabungen in China entdeckt, die zirka 4.000 Jahre alt sein sollen. Trotzdem spricht dieser Fund den Italienern nicht zwangsläufig ihren „Pasta-Ruhm“ ab. Es ist nämlich anzunehmen, dass sich die Erfindung nicht auf einen einzelnen Ort beschränkt, sondern dass die Italiener vielmehr ihre eigene Pasta unabhängig von den Chinesen hergestellt haben.

Trocknen auf Arabisch
Nudeln sind nach dem Trocknen gegen Hitze immun, somit leicht zu lagern und lange haltbar. Die ersten, die dahinter stiegen, waren die Araber. Sie funktionierten kurzerhand die Wäscheleine um und benutzten sie fortan auch, um Nudeln zu trocknen und damit haltbar zu machen. Seither müssen Nudeln nicht mehr direkt nach der Herstellung verzehrt werden – den Arabern sei Dank.

Woher kommen die Farben?
Die herkömmliche Pasta besteht aus Weizenmehl, Wasser und (manchmal) Ei und hat dementsprechend eine gelbliche Farbe. Allerdings gibt es sie auch in grün, rot und sogar schwarz. Diese Farbschattierungen entstehen durch den Zusatz von Spinat, Tomate, Sepiatinte und inzwischen auch durch die Extrakte aus roten Rüben.

Das Mehl macht die Nudel
Pasta gibt es nicht nur in verschiedenen Farben, sie kann auch mit den unterschiedlichsten Mehlsorten hergestellt werden. Bekannt dürften Vollkorn- und Dinkelnudeln sein. Beide Sorten gelten als besonders verträglich, sättigend sowie reich an Vitalstoffen. Bemerkenswert ist auch, dass die sogenannte Spelzhülle das Dinkelkorn vor schädlicher Strahlung schützt. Nudeln aus Kartoffeln sind als Schupfnudeln oder Gnocchi bekannt. Aber es gibt auch Nudeln aus Maismehl oder Reismehl. Letztere sind im asiatischen Raum besonders verbreitet. Wer auf Gluten verzichten muss oder möchte, findet hier eine gute Alternative.

Früher verpönt – heute im Trend
Weil Pasta aus wenigen einfachen Zutaten besteht, deswegen nicht teuer ist und obendrein noch satt macht, hatte es früher den Stempel eines „Arme-Leute-Essens“. Heute sind Nudeln von unserem Speiseplan nicht mehr wegzudenken; allein in Italien gibt es über 300 verschiedene Nudelsorten. Dort ist die Pasta sogar so berühmt, dass sie im norditalienischen Pontedassio ihr eigenes Museum hat. Kein Wunder, denn durchschnittlich vertilgt ein Italiener 25 Kilogramm Nudeln im Jahr.

 

Welche Pasta zu welcher Sauce?

Pasta ist nicht gleich Pasta. So lässt sich nicht jede Nudelform problemlos mit den verschiedenen Saucen kombinieren. Zu leichteren und dünneren Saucen bieten sich lange, dünne Pasta-Formen an wie beispielsweise Spaghetti. Rotini und Radiatore sind Nudeln in gedrehten oder geriffelten Formen, die sich am besten für Saucen mit Stücken einen. Bleiben noch die hohlen Pasta-Sorten in Röhrenform wie zum Beispiel Rigatoni. Sie vertragen sich besonders gut mit schweren und cremigen Saucen.

 

Was bedeuten die Endungen ?

Tagliatelle: breit
Lasagnette: schmal, klein
Tortellini, Puntine : klein
Tortelloni: groß
Rigate: geriffelt
Lisce: glatt
Mezze: abgeschnitten, verkürzt

 

Die längste Nudel der Welt ­wurde maschinell in der Schweiz her­gestellt und ist 3.333 Meter lang.
Nudelkoch Shengli Chen stellte in Wien den Rekord für die längste handgezogene Nudel auf.
Sie maß in der Länge 180 Meter und reichte für 50 Portionen.

In China sind Lange nudeln ein Symbol für ein langes Leben.
So finden gerade auf chinesischen Geburtstagsfeiern Gerichte mit kurzen Nudeln keinen Anklang.